Relaunch der Website für die Galerie Crameri mit Drupal

Für die Galerie Crameri in Chur entwickelte RealizationZone einen neuen Webauftritt auf Basis des Open-Source-CMS Drupal. Die Website verbindet eine strukturierte digitale Kunstgalerie mit einem separaten Kunstfundus, über den ausgewählte Werke mit Preis präsentiert und zum Kauf angefragt werden können.

Künstler, Kunstwerke, Verkaufsangebote, News und Inhaltsseiten lassen sich als klar definierte Inhaltstypen verwalten. Ergänzende Funktionen für Interessensmeldungen, Kaufanfragen, das Teilen von Kunstwerken und die Newsletter-Anmeldung unterstützen die persönliche Beratung und den Kunstverkauf.

Zwei Screenshots von der Drupal-Website von Galerie Crameri.

Ausgangslage

Die bestehende Website der Galerie Crameri basierte auf WordPress und war von einem anderen Anbieter umgesetzt worden. Design, Technologie und Inhaltsstruktur entsprachen nicht mehr den Anforderungen an einen zeitgemässen und langfristig betreibbaren Webauftritt.

Die Galerie benötigte mehr als eine klassische Unternehmenswebsite. Neben Informationen über das Unternehmen und seine Dienstleistungen sollten insbesondere Künstler und Kunstwerke übersichtlich präsentiert werden. Gleichzeitig sollte ein eigener Bereich für ausgewählte, direkt angebotene Werke entstehen.

Auch die redaktionelle Arbeit spielte eine zentrale Rolle. Künstler, Werke, Verkaufsangebote und News sollten nicht als lose Einzelseiten gepflegt werden, sondern als strukturierte Inhalte mit klaren Beziehungen untereinander.

Herausforderung

Kunstwerke werden anders verkauft als standardisierte Produkte eines klassischen Onlineshops. Bilder, Grafiken und Skulpturen benötigen je nach Werk zusätzliche Informationen, eine persönliche Beratung oder eine individuelle Abstimmung mit dem Käufer.

Die technische Lösung musste deshalb Präsentation, Verkauf und persönliche Betreuung miteinander verbinden, ohne einen vollständig automatisierten E-Commerce-Prozess zu erzwingen.

Eine weitere Herausforderung lag in der sauberen Trennung zweier Bereiche:

  • Die Kunstgalerie dient der umfassenden Präsentation von Künstlern und Kunstwerken.
  • Der Kunstfundus enthält ausgewählte Werke, die mit einem konkreten Preis zum Verkauf angeboten werden.

Trotz dieser Trennung sollten Inhalte konsistent gepflegt, übersichtlich dargestellt und für Besucher einfach auffindbar sein.

Zielsetzung

Der Relaunch verfolgte folgende Ziele:

  • neuer, zukunftsfähiger Webauftritt auf Open-Source-Basis
  • klare Struktur für Inhaltsseiten, Künstler, Kunstwerke, News und Kontaktmöglichkeiten
  • eigenständige Bereiche für Kunstgalerie und Kunstfundus
  • einfache redaktionelle Pflege über strukturierte Inhaltstypen
  • digitale Präsentation des vielseitigen Künstler- und Werkportfolios
  • Verkauf ausgewählter Kunstwerke über einen beratungsorientierten Anfrageprozess
  • direkte Interessensmeldungen zu Werken aus der Kunstgalerie
  • sichtbare Kennzeichnung bereits verkaufter Kunstwerke
  • bessere Auffindbarkeit relevanter Inhalte
  • einfaches Teilen und Weiterempfehlen von Verkaufsangeboten
  • unkomplizierte Einbindung eines externen Newsletters
  • technische Grundlage für Wartung, Support und spätere Erweiterungen
  • langfristige Betreuung durch einen verlässlichen Technologie-Partner

Umsetzung

RealizationZone setzte den neuen Webauftritt mit Drupal um. Für die unterschiedlichen Inhalte wurden eigene, strukturierte Inhaltstypen aufgebaut. Dazu gehören unter anderem Künstler, Kunstwerke, Verkaufsangebote, News und allgemeine Inhaltsseiten.

Die Informationsarchitektur wurde so gegliedert, dass Besucher klar zwischen der eigentlichen Galerie und dem Verkaufsbereich unterscheiden können.

Digitale Kunstgalerie

In der Kunstgalerie werden die vertretenen Künstler und die zugehörigen Kunstwerke präsentiert. Künstlerprofile bündeln Informationen und Bildgalerien, sodass Besucher das Portfolio der Galerie nach Künstlern geordnet entdecken können.

Zu den Kunstwerken gehört eine einfache Statuskennzeichnung: Die Galerie kann ein bereits verkauftes Werk redaktionell mit einem roten Punkt versehen. Besucher erkennen dadurch unmittelbar, dass das Werk nicht mehr verfügbar ist.

Bei nicht als Verkaufsangebot erfassten Werken können Interessierte ihr Interesse direkt über einen entsprechenden Button bekunden. Das Formular bezieht sich auf das ausgewählte Kunstwerk, damit die Galerie die Anfrage eindeutig zuordnen und persönlich beantworten kann.

Kunstfundus mit ausgewählten Verkaufsangeboten

Für ausgewählte Werke wurde ein separater Inhaltstyp für den Kunstverkauf eingerichtet. Die Galerie kann ein Werk mit Preis und den benötigten Informationen erfassen. Anschliessend erscheint es im Kunstfundus.

Über den Kaufen-Button gelangen Interessierte zu einem Checkoutformular. Dort geben sie die für die Bearbeitung notwendigen Kontakt- und Bestellinformationen ein. Die Galerie erhält die Angaben per E-Mail und nimmt anschliessend persönlich Kontakt mit dem Käufer auf.

Bewusst wurde auf eine direkte Online-Zahlung verzichtet. Dadurch bleibt Raum für Beratung, Rückfragen, Versandabsprachen und weitere werkbezogene Details. Die Website digitalisiert den Einstieg in den Kaufprozess, ohne die persönliche Betreuung der Galerie zu ersetzen.

Teilen und Weiterempfehlen

Verkaufsangebote können über einen Link zum Teilen oder Weiterempfehlen an andere Personen gesendet werden. Je nach verwendetem Gerät und verfügbaren Anwendungen lassen sich die Werke beispielsweise über E-Mail, WhatsApp oder andere unterstützte Apps weitergeben.

Damit wird es für Interessierte einfacher, ein Werk mit weiteren Personen zu besprechen oder gezielt weiterzuempfehlen.

Newsletter und Kontaktmöglichkeiten

Die bestehende externe Newsletter-Lösung wurde über einen direkten Anmeldelink eingebunden. Besucher können sich dadurch unkompliziert für Informationen zu Ausstellungen, Künstlern und weiteren Neuigkeiten anmelden.

Die unterschiedlichen Kontakt- und Anfragewege bleiben bewusst auf den jeweiligen Kontext ausgerichtet: allgemeiner Kontakt, Interesse an einem Galerie-Werk oder konkrete Kaufanfrage zu einem Angebot aus dem Kunstfundus.

Technische Lösung

Die technische Basis besteht aus Drupal, PHP und MariaDB. Drupal dient dabei nicht nur als System für allgemeine Inhaltsseiten, sondern als strukturierte Plattform für die Beziehungen zwischen Künstlern, Kunstwerken und Verkaufsangeboten.

Zentrale technische und konzeptionelle Bausteine:

  • Drupal als Open-Source-CMS
  • PHP und MariaDB als technologische Grundlage
  • strukturierte Inhaltstypen statt unverbundener Einzelseiten
  • Zuordnung von Kunstwerken zu Künstlerprofilen
  • separater Inhaltstyp für kostenpflichtige Verkaufsangebote
  • kontextbezogene Formulare für Interesse und Kaufanfragen
  • E-Mail-Benachrichtigung an die Galerie
  • redaktionell steuerbare Verkaufskennzeichnung
  • einfache Such- und Navigationsstruktur
  • externe Newsletter-Anbindung
  • erweiterbare Architektur für zusätzliche Inhalte und Funktionen

Drupal eignet sich besonders für Websites, bei denen Inhalte in klaren Datenstrukturen organisiert und mehrfach verwendet werden müssen. Der Wissensartikel «Wann Drupal für Websites sinnvoll ist» erläutert die entsprechenden Entscheidungskriterien ausführlicher.

Die Open-Source-Grundlage reduziert die Abhängigkeit von proprietären Website-Baukästen. Inhalte, Datenmodelle und individuelle Funktionen können langfristig kontrolliert betrieben und bei neuen Anforderungen erweitert werden.

Ergebnis und Nutzen

Mit dem Relaunch erhielt die Galerie Crameri einen modernen und wartbaren Webauftritt, der Kunstpräsentation, Besucherinformation und Verkaufsunterstützung in einer gemeinsamen Plattform verbindet.

Nutzen für die Galerie Crameri

  • Künstler, Kunstwerke, Verkaufsangebote und News lassen sich strukturiert pflegen.
  • Wiederkehrende Inhalte müssen nicht für jede Seite neu aufgebaut werden.
  • Kunstwerke können eindeutig Künstlern und Galeriebereichen zugeordnet werden.
  • Verkaufsangebote lassen sich mit Preis und spezifischen Informationen publizieren.
  • Kaufanfragen erreichen die Galerie mit den benötigten Angaben.
  • Interessensmeldungen sind direkt einem Kunstwerk zugeordnet.
  • Bereits verkaufte Werke können einfach sichtbar gekennzeichnet werden.
  • Der beratungsintensive Verkaufsprozess bleibt persönlich.
  • Inhalte und Funktionen können auf derselben technischen Basis weiterentwickelt werden.
  • Ein fester Technologie-Partner übernimmt die laufende technische Betreuung.

Nutzen für Besucher und Kunstinteressierte

  • Künstler und Werke sind übersichtlich organisiert.
  • Bildgalerien ermöglichen ein ruhiges digitales Durchstöbern des Portfolios.
  • Der Unterschied zwischen Galerie und Kunstfundus ist klar erkennbar.
  • Bereits verkaufte Werke sind durch den roten Punkt sichtbar gekennzeichnet.
  • Interesse an einem Werk kann mit wenigen Schritten gemeldet werden.
  • Bei Verkaufsangeboten kann der Kaufprozess direkt über die Website angestossen werden.
  • Werke lassen sich unkompliziert teilen oder weiterempfehlen.
  • Die Newsletter-Anmeldung ist direkt zugänglich.
  • Persönliche Beratung bleibt auch bei digital gestarteten Anfragen erhalten.

Nutzen für Betrieb und Weiterentwicklung

Monitoring, Wartung, Support sowie laufende Updates und Sicherheitsupdates unterstützen einen verlässlichen Betrieb. Sicherheitsrisiken und technische Probleme können dadurch frühzeitig erkannt und bearbeitet werden.

Die modulare Inhaltsarchitektur schafft zudem eine Grundlage für spätere Erweiterungen. Zusätzliche Angebotsbereiche, neue Inhaltstypen oder externe Schnittstellen können ergänzt werden, ohne die gesamte Plattform neu aufbauen zu müssen.

Fazit

Der Website-Relaunch für die Galerie Crameri zeigt, wie eine Kunstgalerie ihre digitale Präsentation mit einem beratungsorientierten Verkaufsprozess verbinden kann.

Die Trennung zwischen Kunstgalerie und Kunstfundus schafft eine klare Nutzerführung. Gleichzeitig sorgt die strukturierte Drupal-Basis dafür, dass Künstler, Werke und Verkaufsangebote konsistent gepflegt und langfristig erweitert werden können.

Entscheidend ist dabei nicht nur die technische Umsetzung. Monitoring, Updates, Sicherheitsupdates, Support und persönliche Betreuung machen die Website zu einer dauerhaft nutzbaren Plattform statt zu einem einmaligen Relaunch-Projekt.

  • Drupal eignet sich für Websites mit strukturierten und miteinander verbundenen Inhalten. Bei der Galerie Crameri mussten Künstler, Kunstwerke, Verkaufsangebote, News und Inhaltsseiten konsistent erfasst und dargestellt werden.

    Die modulare Open-Source-Grundlage unterstützt zudem individuelle Funktionen und spätere Erweiterungen, ohne die Website an einen proprietären Baukasten zu binden.

  • Nicht vollständig. Ausgewählte Kunstwerke werden mit einem Preis präsentiert und können über ein Checkoutformular angefragt werden. Eine direkte Online-Zahlung findet nicht statt.

    Die Galerie erhält die Angaben per E-Mail und nimmt persönlich Kontakt mit dem Käufer auf. Diese Lösung berücksichtigt, dass beim Kunstverkauf häufig Beratung, Versandabsprachen oder zusätzliche Informationen zum Werk erforderlich sind.

  • Ja. Bei Werken in der Kunstgalerie können Interessierte über einen eigenen Button ihr Interesse bekunden. Das geöffnete Formular bezieht sich direkt auf das ausgewählte Kunstwerk.

    Die Galerie erhält dadurch eine eindeutig zuordenbare Anfrage und kann die interessierte Person persönlich kontaktieren.

  • Die Galerie kann ein Kunstwerk redaktionell mit einem roten Punkt kennzeichnen. Dieser Status zeigt Besuchern, dass das entsprechende Werk bereits verkauft ist.

    Die Kennzeichnung kann durch die Galerie selbst verwaltet werden, ohne dass dafür eine technische Anpassung notwendig ist.

  • Ja. Künstler, Kunstwerke, Verkaufsangebote, News und Inhaltsseiten sind als strukturierte Inhaltstypen angelegt. Dadurch können wiederkehrende Informationen in den dafür vorgesehenen Feldern erfasst und konsistent dargestellt werden.

    Die Pflege bleibt übersichtlicher, als wenn jede Seite manuell und ohne einheitliche Struktur aufgebaut werden müsste.

  • RealizationZone übernimmt Monitoring, Wartung, Support sowie laufende Updates und Sicherheitsupdates. Damit bleibt die technische Grundlage kontrollierbar und kann bei veränderten Anforderungen weiterentwickelt werden.

Zusammenarbeit mit RealizationZone

RealizationZone begleitete die Galerie Crameri nicht nur bei der technischen Umsetzung des Drupal-Relaunchs. Die Zusammenarbeit ist auf den langfristigen Betrieb und die Weiterentwicklung der Website ausgerichtet.

Für Unternehmen bedeutet eine solche Betreuung:

  • feste technische Ansprechpersonen
  • nachvollziehbare Open-Source-Technologien
  • laufende Wartung und Sicherheitsupdates
  • Monitoring des technischen Betriebs
  • Unterstützung bei Fehlern und Anpassungen
  • Weiterentwicklung bei neuen fachlichen Anforderungen

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